Anette Moesta wird neue Botschafterin der Deutschen Rheuma-Liga
Die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Moesta verstärkt ab sofort das
Fürsprecherteam der Deutschen Rheuma-Liga. Mit ihrem Engagement möchte sie
dazu beitragen, die Situation von Menschen mit rheumatischen Erkrankungen zu
verbessern und das öffentliche Bewusstsein für diese oft unsichtbaren Leiden zu
schärfen.
Anette Moesta ist selbst seit mehr als 25 Jahren an Rheuma erkrankt. „Viele
Betroffenen erleben einen Alltag, der von starken Schwankungen geprägt ist: Heute
leistungsfähig, morgen durch Schmerzen und Erschöpfung stark eingeschränkt.
Genau das macht es für viele Außenstehende schwer verständlich, wie belastend
diese Erkrankungen sind”, betont Anette Moesta. “Umso wichtiger sind Aufklärung,
Verständnis und passgenaue Unterstützung – im Arbeitsleben, im sozialen Umfeld
und im Gesundheitssystem.”
Rheuma betrifft Menschen jeden Alters. Frühzeitige Diagnosen, gute medizinische
Versorgung und verlässliche Therapien sind entscheidend für Teilhabe und ein gutes
Leben.
“Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, mit den täglichen
Herausforderungen dieser Erkrankung zu leben“, erklärt Anette Moesta. „Genau
deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen, dass Betroffene gesehen, ernst
genommen und gut versorgt werden.“
Die 1967 in Polch geborene Rheinland-Pfälzerin bringt als erfahrene
Landtagsabgeordnete gesellschaftspolitisches Know-how und ein breites Netzwerk in
die Arbeit der Deutschen Rheuma-Liga ein. Gemeinsam mit weiteren
Fürsprecherinnen und Fürsprechern engagiert sie sich dafür, die Anliegen von
Menschen mit Rheuma stärker in Politik und Gesellschaft zu verankern.
„Viele Betroffene erleben lange Wege bis zur Diagnose, Versorgungsengpässe und
große Belastungen im Alltag – auch bei uns im Landkreis Mayen-Koblenz“, so Anette
Moesta. „Besonders kritisch ist die fachärztliche Versorgung in unserer Region, ich
habe Glück und werde seit vielen Jahren in Koblenz versorgt, ich kenne aber auch
Betroffenen, die 50 bis 80 km entfernt ihren Arzt haben.
Die Deutsche Rheuma-Liga ist mit rund 260.000 Mitgliedern eine der größten
Selbsthilfeorganisationen im deutschen Gesundheitswesen. Seit mehr als 50 Jahren
berät sie Rheuma-Betroffene unabhängig, bietet praktische Unterstützung und setzt
sich für ihre Interessen in Gesundheits- und Sozialpolitik ein.
„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, betont Anette Moesta. „Gemeinsam
können wir dazu beitragen, Verständnis zu schaffen, Vorurteile abzubauen und die
Versorgung von Menschen mit Rheuma nachhaltig zu verbessern.“
Weitere Informationen zur Arbeit der Deutschen Rheuma-Liga finden sich unter:
www.rheuma-liga.de



