5. Oktober 2023

Landtagsabgeordnete Anette Moesta (CDU) ist erleichtert: „Endlich setzt die Landesregierung die Forderung der CDU um!“

MAINZ/REGION. In ihrer Rede im Plenum des rheinland-pfälzischen Landtags kritisierte die
CDU-Landtagsabgeordnete Anette Moesta, dass Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD)
bereits Anfang des Jahres eine Strategie gegen Einsamkeit angekündigt habe, konkrete
Maßnahmen aber bisher ausgeblieben seien. Als Mitglied des Innenausschusses lobte Anette
Moesta zwar die SPD-Fraktion dafür, dass das Thema Einsamkeit nun auch in der
Ampelkoalition angekommen sei und betonte, wie wichtig es sei, Einsamkeit nicht länger als
Randthema zu behandeln, wies aber auch darauf hin, dass diese Erkenntnis für die CDU-
Fraktion bereits seit 2021 Realität sei.
Ausschlaggebend für den Kurswechsel des SPD-Ministers seien die Ergebnisse der Mitte-
Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung gewesen, die gezeigt habe, dass Einsamkeit zu
antidemokratischen Einstellungen führen könne. „Das Thema Einsamkeit betrifft alle
Altersgruppen in unserer Gesellschaft und bringt vor allem für die Betroffenen viele weitere
Probleme mit sich. Auch wenn ich mich freue, dass sich die Landesregierung endlich diesem
wichtigen Thema widmet, frage ich mich, warum unsere Anträge der letzten Jahre, die genau
dieses Thema aufgreifen sollten, von der gleichen Landesregierung abgelehnt wurden“, so
die CDU-Abgeordnete Anette Moesta.
„Bei einem Besuch in einer Senioreneinrichtung in Andernach habe ich kürzlich nach den
Wünschen der Mitarbeiter gefragt und am dringlichsten war der Wunsch nach mehr Zeit für
die Bewohner. Das zeigt für mich eine wichtige Erkenntnis: Einsamkeit kann nur bekämpft
werden, indem man sich für diese Menschen Zeit nimmt, sich um sie kümmert, ihnen zuhört,
sie mit anderen Menschen zusammenbringt, egal wie alt sie sind“, berichtet Anette Moesta.
Leider fehle diese Erkenntnis in den bisherigen Maßnahmen der rheinland-pfälzischen
Landesregierung.
Abschließend forderte die CDU-Abgeordnete Anette Moesta die Ampel-Fraktionen auf, die
Lösungen vor Ort aktiv zu unterstützen und den Kommunen mehr Vertrauen zu schenken.
Bei der Suche nach Lösungen müssten die Menschen aktiv einbezogen werden, statt sich nur
auf die Wissenschaft zu verlassen.